SyndiKit · FairShare

Teile Kosten solidarisch. Zahle, was du kannst.

FairShare hilft Gruppen, Kosten fair aufzuteilen. Jede Person gibt ihr Gebot ab — anonym und verschlüsselt.

Wie es funktioniert

Zero-Knowledge-Prinzip

Alle Inhalte werden im Browser verschlüsselt, bevor sie den Server erreichen. Schlüssel stecken im Link-Fragment (#…) — diesen Teil schickt der Browser laut RFC 3986 nie ans Backend. Die App folgt dem Zero-Knowledge-Prinzip: mit einigen bewussten Einschränkungen, die wir transparent machen.

Was der Server theoretisch inferieren kann (Threat Model)

Anzahl der Teilnehmer:innen

Jedes Gebot ist ein separater verschlüsselter Eintrag im Server-Store — der Server kann Einträge zählen und so die ungefähre Teilnehmerzahl inferieren.

Zeitpunkte der Gebots-Einreichung

Der Server sieht, wann ein Gebot einging. Muster (z. B. alle binnen 5 Minuten) können auf Gruppenverhalten hindeuten.

Existenz einer Runde

Eine Runden-ID existiert auf dem Server und ist aktiv oder nicht — ohne Klartext-Bezug zum Inhalt.

Was der Server nicht sieht

Namen, Gebotsbeträge, Typen-Auswahl, Emoji-IDs, Admin-Schlüssel — all das bleibt verschlüsselt.

Vertrauen in die Organisator:in

Die App ist kein Zero-Trust-System. Die Organisator:in hat den privaten Admin-Schlüssel und kann damit technisch alle Gebote entschlüsseln — das Frontend zeigt ihr nur die Auswertungstabelle, aber der Zugriff auf Rohwerte wäre im Code möglich.

Teilnehmer:innen hingegen können keine Gebote anderer sehen: Gebote sind mit dem öffentlichen Admin-Schlüssel verschlüsselt und nur mit dem privaten Schlüssel der Organisator:in lesbar.

Vertrauen in die Organisator:in ist Teil des Modells — vergleichbar mit einer Kassenprüfer:in in einer Genossenschaft: Kontrolle durch Transparenz, nicht durch technische Sperre.